Betrieblicher Brandschutzhelfer

Kurzerklärung Ein betrieblicher Brandschutzhelfer ist ein Mitarbeiter, welcher vom Arbeitgeber zur Bekämpfung von Schadensfeuern ausgewählt und benannt worden ist. Im Übrigen leisten sie bei der vorbeugenden Brandbekämpfung Unterstützung (Brandprävention). Tätigkeiten und Position Der betriebliche Brandschutzhelfer unterstützt mit seiner Expertise und Kenntnissen den Brandschutzbeauftragten. Seine notwendigen Fähigkeiten erwirbt er in einer externen oder internen Ausbildung. Der …

Mobiles Arbeiten

Defintion Eine berufliche Tätigkeit wird als mobiles Arbeiten bezeichnet, wenn der Sicherheitskraft kein stationärer Arbeitsplatz zugewiesen ist und sie sich im Außendienst befindet. Also wenn die durch den Arbeitsvertrag festgelegte Tätigkeit an verschiedenen Orten erbringt.  Arbeitsschutz Der Arbeitgeber ist für die Sicherheit seiner Beschäftigten erforderlich. Er muss sie vor psychologischen und physischen Erkranken schützen und …

Rehabilitation nach Arbeitsunfall

Unter Rehabilitation versteht man in der Arbeitssicherheit die Summe aller Maßnahmen, welche zur geistig-seelischen Regeneration eines Verletzten unternommen werden. Ein Arbeitsunfall hinterlässt oftmals nicht nur körperliche Schäden. Durch traumatische Ereignisse kann die psychische Gesundheit nachhaltig beschädigt worden sein. Zum Beispiel im Wachgewerbe das Erlebnis eines Raubüberfalls bei Geld- und Werttransporten. Dies führt dann dazu, dass …

Notfallplan

Der Notfallplan ist Ausdruck organisatorischer Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung von Arbeitsunfällen. Der Plan enthält – meist in chronologischer Reihenfolge – die notwendigen Schritte, welche erbracht werden müssen, um ein plötzlich auftretendes Schadensereignis unter Kontrolle zu bringen. Beziehungsweise Verluste für Körper, Gesundheit, Umwelt oder Sachwerten möglichst gering zu halten. Der Notfallplan selbst ist Bestandteil des arbeitgeberseitigen Betreuungskonzeptes. …

Stolpern, Rutschen, Stürzen (SRS)

Bedeutung Stolpern, Rutschen und Stürzen tragen wesentlich zu den Ursachen von Arbeitsunfällen bei. In Kurzform spricht man auch von den SRS-Gefahren. Solche Unfälle fußen oftmals auf einer unsachgemäßen Verkehrssicherung der Arbeitsstätte und betrieblichen Arbeitsmitteln.  Wer stolpert, rutscht oder stürzt, zieht sich oftmals schmerzhafte Prellungen oder Zerrungen zu. Im schlimmsten Fall drohen sogar nachhaltige Verletzungen wie …

Unterweisen und Einarbeiten

Kurzerklärung Unter dem Begriffspaar Unterweisen und Einarbeiten versteht man Maßnahmen eines Betriebs zur Eingliederung seiner neuen Mitarbeiter. Anhand dieser Maßnahmen lernt der Angestellte das Unternehmen zum ersten mal „von Innen“ näher kennen und wird über die grundlegenden Sicherheits- und Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit unterrichtet.  Die Unterweisung ist für den Arbeitgeber verpflichtend, § …

Gefährdungsbeurteilung

Grundlegendes Die sogenannte Gefährdungsbeurteilung ist gemäß § 3 BetrSichV eine Maßnahme nach der Betriebssicherheitsverordnung. Ihr Anliegen ist die Sicherheit von Arbeitsmitteln zu gewährleisten. Also ausgehende Gefahren für Körper und Gesundheit von betrieblichen Werkzeugen, Geräte, Maschinen oder Anlagen zu verhindern. Pflichten des Arbeitgebers Nach § 3 abs. 1 BetrSichV ist der Arbeitgeber dafür verantwortlich, auftretenden Gefährdungen …

BetrSichV

BetrSichV ist die amtliche Abkürzung für Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln. Siehe für weiterführende Informationen den Artikel Betriebssicherheitsverordnung. 

Betriebssicherheitsverordnung

Kurzerklärung Die sogenannte Betriebssicherheitsverordnung (im amtlichen Volltext „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln“ und in der Kurzfassung  BetrSichV) ist ein bundesweit gültiges Regelwerk, dass die Ausgestaltung eines sicheren und unfallfreien Arbeitsplatzes festlegt. Die Verordnung gilt für die Verwendung von Arbeitsmitteln. Zielsetzung Das Hauptanliegen des Gesetzes ist das Herabsenken von Personenschäden sowie …

Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS)

Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) Kurzerklärung Unter den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) versteht man eine Form des Rechts sui generis, d.h. Normen eigener Art, welche der Konkretisierung von Schutzvroschriften der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) dienen.  Zustandekommen Die TRBS stellt daher Vorschriften eigener Art da, weil sie nicht vom staatlichen Gesetzgeber erlassen werden, sondern faktisch von praxisnahen …