Stolpern, Rutschen, Stürzen (SRS)

Bedeutung

Stolpern, Rutschen und Stürzen tragen wesentlich zu den Ursachen von Arbeitsunfällen bei. In Kurzform spricht man auch von den SRS-Gefahren. Solche Unfälle fußen oftmals auf einer unsachgemäßen Verkehrssicherung der Arbeitsstätte und betrieblichen Arbeitsmitteln. 

Wer stolpert, rutscht oder stürzt, zieht sich oftmals schmerzhafte Prellungen oder Zerrungen zu. Im schlimmsten Fall drohen sogar nachhaltige Verletzungen wie ein Versteifen von Gelenken, Knöchel- und Fußbrüche o. Ä. Langhaltende Verletzungen führen nicht nur zu seelisch-körperlichen Schäden, sondern auch erheblichen Folgekosten. Nach Einschätzung der Unfallversicher beruhten im Jahr 2018 über 3.000 Arbeitsrenten auf SRS-Unfällen. 

Mögliche Maßnahmen

Durch vorbeugende Maßnahmen (Unfallprävention) lässt sich die Zahl der Betroffenen erheblich senken. Folgende Aspekte sollten bei der Planung berücksichtigt werden: 

  • bei schlechten Wetterbedingungen muss sichergestellt werden, dass die Betriebswege immer begehbar sind. Dafür sind insbesondere Hilfsmittel zur Beseitigung von Schnee und Eis anzuschaffen
  • Mitarbeiter sind anhand von regelmäßigen Unterweisungen zu sensibilisieren, sodass neue Gefahren von den Beschäftigten rechtzeitig gemeldet werden.
  • Arbeitgeber müssen den Angestellten gegebenfalls geeignetes Schuhwerk zur Verfügung stellen.
  • Mitarbeiter sollten im Hinblick auf sicheres Treppensteigen und Gehen unterrichtet werden.