Eisbergmodell

In der Kommunikations- und Verhaltensforschung versteht man unter dem Eisbergmodell die verbildlichte Vorstellung, dass die Mehrheit von Informationen in der zwischenmenschlichen Kommunikation nicht durch Worte übertragen wird, sondern den begleitenden Umständen durch Mimik, Gesten, Intonation, Geschwindigkeit, etc. Vereinfacht gesagt kann man zwischen einer sachlichen Ebene „dem Was“ und der Beziehungsebene „dem Wie“ der Kommunikation unterscheiden.  …

Selbstverteidigung

Allgemeines Die polizeiliche Kriminalprävention rät von einer Selbstverteidigung grundsätzlich ab. Soweit möglich sollten Betroffene stattdessen flüchten, um die mit einer Konfrontation einhergehenden Verletzungsrisiken zu vermeiden. Es liegt jedoch im Wesen einer Sicherheitsdienstleistung, durch die Bewachung fremder Rechtsgüter zur potentiellen Zielscheibe eines Angriffes zu geraten. Ein selbstbewusstes öffentliches Auftreten und aufmerksame Wahrnehmung des Geschehens reduziert die …

Mitarbeitermotivation

Allgemeines Unter Mitarbeitermotivation versteht man die Summe an Maßnahmen zur Erhöhung der Leistungsbereitschaft, Initiative und Engagement von Sicherheitsmitarbeitern sowie dem Erzeugen einer Bindung zum Betrieb.  Aufgrund starken Wachstums und einem eher schleppend wahrgenommenen Angebot an Ausbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen besteht in der privaten Sicherheitsbranche ein anhaltender Mangel an Fachkräften. Das Ausbildungsniveau geht insgesamt zurück. Das Karrieremodell …

Minderleister

Kurzerklärung Minderleister ist das begriffliche Gegenstück zum sogenannte Overachiever (dt.: „Überleister“) und bezeichnen einen Arbeitnehmer, der kontinuierlich unterhalb seines Leitungspotentiales agiert. Minderleistungen können im schlimmsten Fall zu einer Kündigung fürchten, da Mitarbeiter zum vollen Einsatz ihrer bestehenden Kräfte verpflichtet sind.  Ursachen Eine mögliche Ursache für das Verhalten liegt in mangelnder Motivation des Arbeitnehmers. Die Mitarbeitermotivation …

Wahrnehmung

Unter Wahrnehmung versteht man die Summe an Eindrücken, die ein Mensch anhand seiner Sinne und Erfahrungen verarbeitet. 

Team

Unterschied zur Gruppe Unter einem Team versteht man mehrere Menschen, die zusammen kooperieren und ein gemeinsames Ziel verfolgen. Anders als bei einer Gruppe sind die Mitglieder wechselseitig voneinander abhängig, verfügen über eine Rollenverteilung und übernehmen gegenseitig Verantwortung für ein gemeinsames Anliegen. Bei Gruppen fehlt es bei der kollektiven Zielsetzung und die Mitglieder finden ihren gemeinsamen …

Racial profiling

Die englischsprachige Bezeichnung „racial profiling“ bezeichnet Handlungen, welche von Amtsträgern aufgrund äußerlicher Merkmale (Aussehen, Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht) an anderen Menschen vorgenommen werden. Während es in den USA beispielsweise explizit verboten und umgekehrt in Israel erlaubt ist, fehlt es in der Bundesrepublik Deutschland an einer ausdrücklichen Regelung im Gesetz. Das Verhalten steht im Spannungsfeld mit dem …

Rehabilitation nach Arbeitsunfall

Unter Rehabilitation versteht man in der Arbeitssicherheit die Summe aller Maßnahmen, welche zur geistig-seelischen Regeneration eines Verletzten unternommen werden. Ein Arbeitsunfall hinterlässt oftmals nicht nur körperliche Schäden. Durch traumatische Ereignisse kann die psychische Gesundheit nachhaltig beschädigt worden sein. Zum Beispiel im Wachgewerbe das Erlebnis eines Raubüberfalls bei Geld- und Werttransporten. Dies führt dann dazu, dass …

Unterweisen und Einarbeiten

Kurzerklärung Unter dem Begriffspaar Unterweisen und Einarbeiten versteht man Maßnahmen eines Betriebs zur Eingliederung seiner neuen Mitarbeiter. Anhand dieser Maßnahmen lernt der Angestellte das Unternehmen zum ersten mal „von Innen“ näher kennen und wird über die grundlegenden Sicherheits- und Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit unterrichtet.  Die Unterweisung ist für den Arbeitgeber verpflichtend, § …

Proxemik

Unter dem wissenschaftlichen Begriff der Proxemik versteht man das Verhalten im Raum und die Abstände zu anderen Personen. Der Begriff stammt aus den 1960er Jahren und geht auf den Kommunikationsforscher Edward T. Hall zurück. Eine angemessene Distanzwahrung gehört zu den grundlegenden Verhaltensweisen im Umgang mit anderen Menschen. Dies gilt insbesondere in der geschäftlichen beziehungsweise serviceorientierten …