Betriebssanitäter

Kurzerklärung Unter Betriebssanitätern versteht man vom Arbeitgeber benannte Personen, die gemäß § 10 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen leisten. Analog zu sogenannten Ersthelfer verfügen Betriebssanitäter über spezielle Kenntnisse im Sinne von § 27 Abs. 1 DGUVV 1.   Aufgaben Betriebssanitäter dienen dem Unfallschutz: sie bauen eine Art Brücke zwischen Verwirklichung einer Gefahr und Eintreffen …

Bildungsurlaub

Kurzerklärung Unter Bildungsurlaub versteht man die bezahlte Freistellung durch den Arbeitgeber zur Bildungsaufnahme auf bis zu zehn Tage pro Kalenderjahr. Mitarbeiter nehmen Bildungsurlaub, um sich beruflich, politisch, allgemein oder gewerkschaftlich weiterzubilden.  Bildung Unter beruflicher Bildung versteht man in diesem Kontext Fortbildungen und Umschulungen. Zum Beispiel eine Fortbildung zur Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft (GSSK) oder Umschulung …

Werkschutzlehrgang

Unter einem Werkschutzlehrgang versteht man eine Fortbildungsmöglichkeit in der privaten Wach- und Sicherheitsbranche. Der Lehrgang kann sich positiv auf das berufliche Fortkommen und die Vergütung auswirken. Hintergrund Bis 2005 existierte die IHK-Fortbildung „Geprüfte Werkschutzfachkraft“. Zur Vorbereitung auf die Prüfung boten die Industrie- und Handelskammern Werkschutzlehrgänge 1 bis 4 (beziehungsweise I bis IV) an. Diese vierwöchigen …

Anerkennung von ausländischen Befähigungs- und anderen Nachweisen aus EU-/EWR-Staaten sowie aus Drittstaaten

I. Einführung Die gewerbliche Bewachung fremden Lebens und Eigentums wird durch § 34a GewO reguliert. So wird die allgemeine Gewerbefreiheit, vgl. § 1 GewO, im Wach- und Sicherheitsgewerbe durch diese spezielle  Vorschrift eingeschränkt. Nur solche Personen dürfen einer gewerblichen Wachtätigkeit nachgehen, welche die erforderliche Zuverlässigkeit aufweisen.  Dazu gehört insbesondere der Nachweis einer Unterrichtung oder Sachkundeprüfung. …

Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

Allgemeines Das Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung (AFBG) bezweckt eine finanzielle Unterstützung für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die eine Ausbildung im Sinne des AFBG absolvieren. Dadurch soll sichergestellt werden, dass alle Absolventen ihren Lebensunterhalt bestreiten können und Verluste ausgleichen, die dadurch entstehen, dass während der Ausbildungszeit nicht ausreichend Erwerbsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Das AFBG ist …

AFBG

AFBG ist die amtliche Abkürzung für das Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz). Das Gesetz regelt Möglichkeiten, deren Umfang und Voraussetzungen für eine finanzielle Unterstützung des Lebensunterhaltes durch den Staat. Die Förderung richtet sich nicht an Auszubildende im engeren Wortsinne, sondern soll Fortbildungen erleichtern. Daher wird es auch als Meister-Bafög bezeichnet. Es ist nicht …

Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Schutz und Sicherheit

Die Verordnung  über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Schutz und Sicherheit ist ein staatlich erlassenes Regelwerk. In dreizehn Paragraphen und zwei Anlagen regelt es in relativ kompakter Form den Aufbau, die Inhalte und rechtlichen Rahmenbedingung der Fortbildung.  Das Regelwerk wurde im Jahr 2003 erlassen. Drei Jahre später folgten entsprechende Verordnungen für …

Bildungsgutschein

Leistungen Unter einem Bildungsgutschein versteht man eine Zulage durch die örtlich zuständige Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter zur (Teil-)Finanzierung von Weiterbildungen. Von einem solchen Bildungsgutschein können gleichermaßen Arbeitnehmer und Erwerbslose profitieren. Dadurch werden Kosten übernommen, welche unmittelbar durch Belegung des Kurses entstehen (Kursgebühren) oder zusätzlich anfallen. Dazu zählen beispielsweise Bücher- oder Fahrtkosten.  Weiterbildungen in …

Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten

Allgemeines           Wer im Bereich der Sicherheit tätig werden möchte, muss Verantwortung für fremde Personen und Eigentum übernehmen. Durch § 34a Gewerbeordnung (GewO) soll sichergestellt werden, dass nur qualifizierte Personen diesem Auftrag nachgehen.   In den Bereichen Objekt- und Werkschutz, Revier- und Streifenwachdienst, Sicherheitskuriere, Geld- und Werttransport, Empfangsdienst im Objektschutz, Veranstaltungs-Security oder Personenschutz …

Angebotserstellung

Bestandteile einer Angebotserklärung Das Angebot ist eine rechtsgeschäftliche Erklärung, die an mindestens eine Vertragspartei gerichtet ist und schriftlich oder mündlich erklärt werden kann. Es muss hinreichend bestimmt sein. Das heißt, alle notwendigen Vertragsbestandteile sind hinreichend geklärt, so dass durch das bloße Einverständnis ein gültiger Vertrag zustande kommt. Zu den notwendigen Vertragsbestandteilen zählen neben dem Preis …