Evakuierungshelfer

Allgemeines Unter einem Evakuierungshelfer versteht man eine vom Arbeitgeber benannte Person, die für die Räumung von Personen zuständig ist, welche sich zum Zeitpunkt einer betrieblichen Notlage (vor allem Schadensfeuer und Brandgefahr) innerhalb einer Betriebsstätte befinden. Daher spricht man teils auch von sogenannten Räumungshelfern. Aufgrund dieser Verquickung von Brandschutz mit Evakuierungsaspekten, wird letztere Aufgabe häufig dem …

Betriebssicherheitsverordnung

Allgemeines Die Betriebssicherheitsverordnung ist ein aus 24 Paragraphen und drei Anhängen bestehendes Regelwerk, dass die Verwendung von Arbeitsmitteln regelt. Sie fußt auf der europäischen Arbeitsmittelrichtlinie. Die Verordnung trat erstmals im Jahr 2002 in Kraft und wurde zuletzt im Februar 2015 umfangreich geändert. Die Sicherheit vor Arbeitsunfällen und der Gesundheitsschutz von angestellten Sicherheitsmitarbeitern soll gewährleistet werden durch:  …

Sicherheitsmangel

Allgemeines Unter Sicherheitsmängeln versteht eine negative Abweichung des „Ist-Zustandes“ vom „Soll-Zustand“ einer Sache, wodurch Vermögenswerte und Interessen in Gefahr gebracht werden. Der Mangel kann zum Beispiel zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit oder körperlichen Unversehrtheit eines Menschen, Zerstörung oder Beschädigung einer Sache führen oder Umweltschäden hervorrufen. Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Prüfung Sicherheitsmängel und damit einergehende Gefahren …

Mitarbeitermotivation

Allgemeines Unter Mitarbeitermotivation versteht man die Summe an Maßnahmen zur Erhöhung der Leistungsbereitschaft, Initiative und Engagement von Sicherheitsmitarbeitern sowie dem Erzeugen einer Bindung zum Betrieb.  Aufgrund starken Wachstums und einem eher schleppend wahrgenommenen Angebot an Ausbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen besteht in der privaten Sicherheitsbranche ein anhaltender Mangel an Fachkräften. Das Ausbildungsniveau geht insgesamt zurück. Das Karrieremodell …

Minderleister

Kurzerklärung Minderleister ist das begriffliche Gegenstück zum sogenannte Overachiever (dt.: „Überleister“) und bezeichnen einen Arbeitnehmer, der kontinuierlich unterhalb seines Leitungspotentiales agiert. Minderleistungen können im schlimmsten Fall zu einer Kündigung fürchten, da Mitarbeiter zum vollen Einsatz ihrer bestehenden Kräfte verpflichtet sind.  Ursachen Eine mögliche Ursache für das Verhalten liegt in mangelnder Motivation des Arbeitnehmers. Die Mitarbeitermotivation …

Sicherheitsorientiertes Kundengespräch

Standort Der Begriff des „sicherheitsorientierten Kundengespräches“ stammt aus der Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit vom 21. Mai 2008. Der Prüfling soll in einem sicherheitsorientierten Kundengespräch nachweisen, dass er in der Lage ist, ein schlüssiges Sicherheitskonzept für unterschiedliche Schutzobjekte in einem kurz bemessenen Zeitraum entwerfen kann.  Inhalt Nach der Verordnung beträgt …

Pflichtenübertragung

Gemäß § 3 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit zu gewährleisten.  Diese Pflicht kann allerdings an fachlich und persönlich geeignetes Fachpersonal übertragen werden, vgl. § 7 ArbSchG oder § 13 DGUV Vorschrift 1. Zum Beispiel den internen Werkschutz …

Notfallplan

Der Notfallplan ist Ausdruck organisatorischer Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung von Arbeitsunfällen. Der Plan enthält – meist in chronologischer Reihenfolge – die notwendigen Schritte, welche erbracht werden müssen, um ein plötzlich auftretendes Schadensereignis unter Kontrolle zu bringen. Beziehungsweise Verluste für Körper, Gesundheit, Umwelt oder Sachwerten möglichst gering zu halten. Der Notfallplan selbst ist Bestandteil des arbeitgeberseitigen Betreuungskonzeptes. …

Gefährdungsbeurteilung

Grundlegendes Die sogenannte Gefährdungsbeurteilung ist gemäß § 3 BetrSichV eine Maßnahme nach der Betriebssicherheitsverordnung. Ihr Anliegen ist die Sicherheit von Arbeitsmitteln zu gewährleisten. Also ausgehende Gefahren für Körper und Gesundheit von betrieblichen Werkzeugen, Geräte, Maschinen oder Anlagen zu verhindern. Pflichten des Arbeitgebers Nach § 3 abs. 1 BetrSichV ist der Arbeitgeber dafür verantwortlich, auftretenden Gefährdungen …

Erprobung

Kurzerklärung Unter einer Erprobung versteht man die erstmalige Ingangsetzung eines Arbeitsinstrumentes nachdem Ausbesserungsarbeiten vorgenommen worden sind. Die Erprobung steht nach TRBS 1112 an der Spitze von Instandhaltungsarbeiten. Ob ein Arbeitsmittel ausgebessert werden muss, wird anhand einer Wartung beziehungsweise Inspektion festgestellt. Kommt der oder die Sicherheitsverantwortliche zu dem Schluss, dass Instandsetzungsarbeiten fällig sind, erprobt er das …