CO-Warnmelder

Kurzerklärung CO-Warnmelder ist eine Alternativbezeichnung für Kohlenmonoxidmelder. Einem Gasmelder, welcher die Konzentration von Kohlenmonoxid in einem Raum musst und bei Überschreiten eines vorher festgelegten Schwellenwertes ein Alarmsignal auslöst.  Gesundheitliche Risiken Kohlenstofmonoxid ist eine chemische Verbindung, welche sich aus Kohlenstoff und Sauerstoff zusammensetzt. Es trägt das Kürzel „CO“ und zählt aufgrund seiner für den  Menschen lebensbedrohlichen …

C-Gefahrenstoff

Als C-Gefahrenstoff bezeichnet man chemisch Stoffe, die für Mensch und Umwelt erhebliche Gefährdungen hervorrufen können. Die Gewinnung, Verarbeitung oder Nutzung dieser Stoffe ist daher reguliert. Im Falle eines Unfalles gelten für Interventionskräfte besondere Vorschriften, vgl. zum Beispiel Feuerwehr-Dienstvorschrift 500  „Einheiten  im  ABC-Einsatz“ (FwDV 500).  Neben C-Gefahrenstoffen existieren auch die Gruppen atomarer und biologisch wirkender Gefahrenstoffe. …

A-Gefahrenstoff

Unter A-Gefahrenstoffe versteht man einen Sammelbegriff für sämtliche Materialien, Erzeugnisse o. Ä., die aufgrund radiologischer oder nuklearer Eigenschaften für Menschen und Umwelt schwere Schäden hervorrufen können. Aufgrund dessen spricht man alternativ auch von RN-Stoffen. Kommt es zu einem Unfall an Stätten mit A-Gefahrenstoffen, sind Einsätze besonderes heikel. Oberstes Ziel ist, eine körperliche Aufnahme (sogenannte Inkorporation) …

Anschlagsszenario

Allgemeines Szenarien eines terroristisch motivierten Anschlages können an Großveranstaltungen berücksichtigt werden. Zum Beispiel, wenn die Veranstaltung internationalen Bezug hat, den Interessen von Minderheiten dient oder in sonstiger Form von politischer Bedeutung ist. Dazu gehören zum Beispiel Sportereignisse oder größere Straßenumzüge. Anschlagsszenarien werden in der Notfallplanung beziehungsweise im Risikomanagement einkalkuliert. „Anschlag“ ist dabei ein Oberbegriff für …

Evakuierungshelfer

Allgemeines Unter einem Evakuierungshelfer versteht man eine vom Arbeitgeber benannte Person, die für die Räumung von Personen zuständig ist, welche sich zum Zeitpunkt einer betrieblichen Notlage (vor allem Schadensfeuer und Brandgefahr) innerhalb einer Betriebsstätte befinden. Daher spricht man teils auch von sogenannten Räumungshelfern. Aufgrund dieser Verquickung von Brandschutz mit Evakuierungsaspekten, wird letztere Aufgabe häufig dem …

Brandschutzhelfer

Allgemeines Unter einem Brandschutzhelfer versteht man eine vom Arbeitgeber benannte Person, die für die Bekämpfung von Entstehungsbränden im Falle eines Schadensfeuers in der Betriebsstätte zuständig ist. Es handelt sich in der Regel um einen Mitarbeiter. Die gesetzliche Grundlage findet sich in § 10 ArbSchG, konkretisiert durch die ASR (Technische Regeln für Arbeitsstätten). Aufgaben  Brandschutzhelfer sollen …

DIN EN 14604 

Bei der DIN EN 14604 handelt es sich neben der DIN 14676 um eine wichtige Gerätenorm für Rauchwarnmelder. Dadurch sollen die technischen Anforderungen, insbesondere Leistung und Prüfkriterien, standardisiert werden. Seit dem Jahr 2008 ist es für private Haushalte verpflichtend, Rauchmelder im Haus anzubringen, die DIN EN 14604 entsprechen.

Betrieblicher Brandschutzhelfer

Kurzerklärung Ein betrieblicher Brandschutzhelfer ist ein Mitarbeiter, welcher vom Arbeitgeber zur Bekämpfung von Schadensfeuern ausgewählt und benannt worden ist. Im Übrigen leisten sie bei der vorbeugenden Brandbekämpfung Unterstützung (Brandprävention). Tätigkeiten und Position Der betriebliche Brandschutzhelfer unterstützt mit seiner Expertise und Kenntnissen den Brandschutzbeauftragten. Seine notwendigen Fähigkeiten erwirbt er in einer externen oder internen Ausbildung. Der …

Feuersturm

Unter Feuersturm versteht man ein meteorologisches Phänomen bei Flächenbränden. Durch die heiße Luft und Rauchgase kann ein hoher Druck insbesondere in sogenannte Talkessel-Gegenden entstehen, wodurch im äußersten Fall Stürme oder Orkane entstehen können.

Feuerüberschlag

Es kommt zu einem Feuerüberschlag, wenn ein Schadensfeuer auf andere, räumlich abgrenzbare Bereiche überschwenkt. In der Bundesrepublik ist es brandschutzmäßige Vorschrift, in größeren Gebäuden Feuerüberschläge zu verhindern. Dies wird insbesondere durch bauliche Maßnahmen wie das Errichten von Feuerschutztüren oder Brandschutzwänden realisiert.