Sicherheitsorientiertes Kundengespräch

Standort Der Begriff des „sicherheitsorientierten Kundengespräches“ stammt aus der Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit vom 21. Mai 2008. Der Prüfling soll in einem sicherheitsorientierten Kundengespräch nachweisen, dass er in der Lage ist, ein schlüssiges Sicherheitskonzept für unterschiedliche Schutzobjekte in einem kurz bemessenen Zeitraum entwerfen kann.  Inhalt Nach der Verordnung beträgt …

Werkschutzlehrgang

Unter einem Werkschutzlehrgang versteht man eine Fortbildungsmöglichkeit in der privaten Wach- und Sicherheitsbranche. Der Lehrgang kann sich positiv auf das berufliche Fortkommen und die Vergütung auswirken. Hintergrund Bis 2005 existierte die IHK-Fortbildung „Geprüfte Werkschutzfachkraft“. Zur Vorbereitung auf die Prüfung boten die Industrie- und Handelskammern Werkschutzlehrgänge 1 bis 4 (beziehungsweise I bis IV) an. Diese vierwöchigen …

Anerkennung von ausländischen Befähigungs- und anderen Nachweisen aus EU-/EWR-Staaten sowie aus Drittstaaten

I. Einführung Die gewerbliche Bewachung fremden Lebens und Eigentums wird durch § 34a GewO reguliert. So wird die allgemeine Gewerbefreiheit, vgl. § 1 GewO, im Wach- und Sicherheitsgewerbe durch diese spezielle  Vorschrift eingeschränkt. Nur solche Personen dürfen einer gewerblichen Wachtätigkeit nachgehen, welche die erforderliche Zuverlässigkeit aufweisen.  Dazu gehört insbesondere der Nachweis einer Unterrichtung oder Sachkundeprüfung. …

Persönliche Eignung

Die persönliche Eignung ist eine wichtige Voraussetzung für eine behördliche Erlaubnis im Waffenrecht für eine Waffenbesitzkarte oder einen Waffenschein nach § 6 WaffG oder für die Zulassung als staatlich anerkannter Ausbilder gemäß § 29 BBiG. Die persönliche Eignung wird grundsätzlich vermutet. Das heißt, der Gesetzgeber geht davon aus, dass der Antragsteller persönlich geeignet ist, es …

Fachliche Eignung

Die fachliche Eignung ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit den Anforderungen an Ausbilder nach § 30 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) von Bedeutung ist. Demnach ist fachlich geeignet, wer die beruflichen sowie die berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, die für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erforderlich sind, § 30 Abs. 1 BBiG. Die Anforderungen …

Informelle Gruppe

In der Verhaltensforschung unterscheidet man unter anderm in formelle und informelle Gruppen. Informelle Gruppen bestehen aus einem freiwilligen Zusammenschluss. Die Teilnahme ist nicht zwingend, sondern erfolgt aus eigener Motivation. Informelle Gruppen entstehen meist zu Vergnügungszwecken. So ist etwa der gemeinsame Abend mit Freunden Beispiel für eine informelle Gruppe.  Dagegen sind formelle Gruppen durch feste Zugehörigkeitsregeln …

Industrie- und Handelskammer

Eine Industrie- und Handelskammer (kurz IHK) ist ein Verband aus verschiedenen Unternehmen in bestimmten Branchenzweigen, welche regionale Aufgaben in eigener Verwaltung übernehmen. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es insgesamt 79 Regionen, mit jeweils eigenen IHKs. Diese Form brancheneigener Selbstverwaltung blickt auf eine Tradition zurück, die bis in das Mittelalter reicht. Bereits im 16. Jahrhundert schlossen …

Fachraft für Arbeitssicherheit

Kurzerklärung Eine Fachraft für Arbeitssicherheit unterstützt und berät ein Unternehmen in Fragen des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit.  Gemäß § 1 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) muss ein Arbeitgeber Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit beauftragen, damit die Experten für eine korrekte Umsetzung der Unfallverhütungsvorschriften und die zum Arbeitsschutz dienenden Maßnahmen einen möglichst hohen Wirkungsgrad erreichen. Pflichten einer Fachkraft für …

Berichtsheft

Das Berichtsheft ist ein vom Auszubildenden Heft, welches begleitend zur Ausbildung führt wird. Das Berichtsheft wird auch als Ausbildungsnachweis bezeichnet, weil es die Inhalte der Ausbildung in Kurzform wiedergibt. Das Heft ist damit zum Beispiel wichtiger Bestandteil innerhalb einer Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit (FKSS) oder (SKSS).  Die Einzelheiten und rechtliche Rahmenbedingungen des …

Verordnung über die Berufsausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Funktion der Verordnung Die Verordnung über die Berufsausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit ist eine amtliche Verordnung der Bundesregierung aus dem Jahr 2006. Die Verordnung regelt die rechtlichen Voraussetzungen dun Rahmenbedingungen des Ausbildungsberufes zur SKSS.  Die Verordnung war eine Reaktion auf das steigende Bedürfnis nach einer Schaffung von bundeseinheitlichen Standards im Zusammenhang mit beruflichen …