Untersagung

Kurzerklärung Gemäß § 34a Abs. 4 Gewerbeordnung (GewO) kann einer Sicherheitskraft oder sonstigem Bewachungsdienstleister im Sinne von § 34a Abs. 1 GewO die Beschäftigung oder der Betrieb eines Sicherheitsunternehmens untersagt werden, wenn die erforderliche Zuverlässigkeit nicht (mehr) vorliegt.   Zielsetzung Abs. 4 wurde durch eine Reform der GewO vom 23.7.2002 eingeführt. Dadurch wurde eine Grundlage …

VIP

Das Kürzel stammt aus dem Englischen („very important Person“, zu Deutsch „sehr wichtige Person) und wird insbesondere im Personenschutz für die Bewachung von Prominenz und anderen Personen des öffentlichen Zeitgeschehenes gebraucht.

Chauffeur

Chauffeur-Dienstleistungen werden zum Teil als Bestandteil ganzheitlicher Personenschutzkonzepte angeboten. Die Fahrer sind für einen sicheren Transport zuständig und bedienen sich dabei gepanzerter Fahrzeuge. 

Kid Guarding

Kid Guarding, deutsch „Bewachung von Kindern“, ist ein besonderer Zweig des Personenschutzes. Die Dienstleistung wird in Auftrag gegeben, wenn eine besondere Gefahrenlage besteht. Diese kann zum Beispiel hervorgerufen werden durch:  Mobbing und Drohungen die Gefahr einer Kindesentführung Internetkriminalität versuchten Missbrauchs Durchsetzung eines Kontaktverbotes Zu den Schutzmaßnahmen gehören neben der aktiven Begleitung zu Events oder Wegstrecken (begleitete …

Fahrdienste

Fahrdienst ist ein Oberbegriff für berufliche Tätigkeiten, bei denen der Transport von Sachgütern und Personen im Vordergrund steht.  Geld- und Werttransporte Im Zusammenhang mit dem Sicherheitsgewerbe stellen etwa Geld- und Werttransporte eine Form des Fahrdienstes dar. Anhand der Transporte wird die unbeschadete Verbringung von Bargeld und sonstigen Wertgegenständen zu einem anderen Ort ermöglicht.  Mobiler Begleitschutz …

Eventabsicherung

Eventabsicherung ist eine alternative Bezeichnung für Veranstaltungsschutz. Also der Summe an personellen, organisatorischen sowie technischen Maßnahmen, um die Integrität und Sicherheit einer Versammlungsstätte, den Besuchern und Unbeteiligten zu wahren.  Erstellung von Schutzkonzepten Größere Veranstaltungen müssen von detaillierten Sicherheitskonzepten bereits lange im Vorfeld geplant werden. Die Erfahrungen von Duisburg im Jahr 2011 rücken schmerzlich zu Bewusstsein, …

Tragbare Gegenstände

Unter tragbaren Gegenständen versteht man im Waffenrecht solche Gegenstände, die aufgrund ihrer konkreten Beschaffenheit eine Wirkung wie eine Waffe entfalten können. Aufgrund ihrer abstrakten Gefährlichkeit fallen sie unter die einschränkenden Bestimmungen des Waffengesetzes (WaffG). Tragbare Gegenstände sind gem. § 1 WaffG solche Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von …

Bundeszentralregistergesetz

Bundeszentralregister Das Bundeszentralregistergesetz (BZRG) ist ein formelles Gesetzes, welches 1984 in Kraft trat und das Erstellen, Verwalten und den Umfang vom Bundeszentralregister regelt. Das Bundeszentralregister ist ein amtliches Verzeichnis, dass vom Bundesamt für Justiz geführt wird. In der Sicherheitsbranche ist es gemäß § 34a GewO im Zusammenhang mit der Beantragung einer Erlaubnis für eine Wachtätigkeit …

Bundeszentralregister

Umfang des Registers Das Bundeszentralregister ist ein amtliches Verzeichnis, das vom Bundesamt für Justiz geführt wird. Darin können enthalten sein:  strafgerichtliche Verurteilungen durch deutsche Gerichte,  Entscheidungen von Behörden der öffentlich-rechtlichen Verwaltung gem. § 1 IV VwVfG, gegebenfalls Vermerke über die Schuldunfähigkeit besondere gerichtliche Feststellungen (zum Beispiel Unterbringung in einer Erziehungsanstalt) Bedeutung für die Sicherheitsbranche Das …