Wärmeableitung

Grundsatz
Es gibt verschiedene Methoden zur Ableitung von Wärme an Bauteilen oder Platinen. Dazu zählen die Konvektion, Konduktion und Wärmestrahlung.
Konvektion
Die Konvektionsmethode beschreibt ein Verfahren, bei welchem Wärme in die Luft oder anhand von Flüssigkeiten abgeleitet wird. Man differenziert in natürliche und in die erzwungen Konvektion. Bei der natürlichen Konvektion entweicht Wärme durch einen selbstständigen Prozess. Beispielsweise wenn ein Heizkörper sich erhitzt, und die Oberflächenwärme durch einen Luftstrom entweicht. Bei der erzwungenen Konvektion wird dieser Luftstrom künstlich hergestellt. Dies kann durch die Belüftungsanlage eines Computers erfolgen.

Konduktion
Bei der Konduktion wird die Wärmeenergie in feste Stoffe wie Kühlkörper, Wärmeverteilbleche, Wärmeleitpasten, Wärmeleitfolien oder Wärmeleitpads abgeleitet. Dabei ist die Wärmeleitfähigkeit besonders wichtig: so fließt die Wärme von der Stelle mit höheren Temperaturen zu den Bereichen mit niedriger Temperatur. Besonders hoch sind die Wärmeleitfähigkeit von Aluminium, Kupfer und Silber.

Wärmestrahlung
Ähnlich wie Lichtstrahlen, strahlt auch Wärme in einen Raum ab. Durch Metallkörper mit einer besonders großen Oberfläche kann Wärme somit selbstständig abstrahlen. Es eigenen sich hierfür Gegenstände mit einer fächerartigen Struktur, welche auch als Strangkühlkörper bezeichnet werden.