Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Tätigkeitsfeld
Unter Servicekraft für Schutz und Sicherheit (SKSS) versteht man einen in Deutschland anerkannten zweijährigen Ausbildungsberuf aus dem Wach- und Sicherheitsgewerbe. Der Ausbildungsbereich liegt in der Industrie- und Handelsbranche. Eine Servicekraft für Schutz und Sicherheit führt vorbeugende Maßnahmen zum Schutz von Personen, Anlagen und Objekten durch. Daher lauten die gängigen Beschäftigungsfelder einer SKSS:
– Unternehmen aus dem Bereich des Personen-, Objekte- und Werteschutz
– Flughafen, Bahnhof oder sonstige Verkehrsgesellschaften
– Unternehmen, die sich mit Facility-Management befassen
– in der Sicherheitsberatung

Die Servicekraft für Schutz und Sicherheit führt operative Maßnahmen durch. Dies meint einerseits die Beurteilung einer Sache hinsichtlich des Gefährdungspotentials und andererseits das Einleiten von Abwehrmaßnahmen. Dabei kooperiert die SKSS mit anderen Dienstleistungsbereichen. Sämtliche Maßnahmen basieren auf Grundlage von Rechtsvorschriften (ArbSchG, BewachV, GewO, StGB u. a.), sowie technischen und organisatorischen Richtlinien.

Schwerpunkte der Ausbildung
Die Ausbildung zur SKSS umfasst unter anderem die Themengebiete Rechtskunde, Sicherheitstechnik und den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die IHK (Industrie- und Handelskammer) unterteilt in folgende Schwerpunkte:
– Rechtsgrundlagen und Leistungen für Sicherheitsdienste
– Sicherheitsdienste
– Kommunikation und Kooperation
– Schutz und Sicherheit
– Verhalten und Handeln bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen
– Sicherheitstechnik
– Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
– Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
– Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
– Umweltschutz

Weiterbildung
Die zweijährige Ausbildung zur SKSS kann mit Erlernen des Ausbildungsberufs zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ (FKSS) um ein drittes Jahr verlängert werden.