Motiv

Primäre und Sekundäre Motive

Motive sind die Gründe, weswegen Menschen sich zu einer bestimmten Handlung entschließen. In der Verhaltenspsychologie kann grob zwischen zwei Arten von Motiven unterschieden werden: primäre und sekundäre Motive.

Primäre Motive sind solche Motive, die dem Menschen angeboren sind, also aus der Natur stammen und von Anfang an da waren. Dazu gehört etwa das Bedürfnis nach Essen, Schlaf oder Geltung.

Die sekundären Motive sind solche Bedürfnisse, die gesellschaftlich konstruiert sind und erst im Laufe der Sozialisation erworben werden (können). Hierzu zählt das Streben nach Macht, Luxusgütern oder Sucht nach Alkohol, Zucker, etc..

 

Motive auf der Persönlichkeitsebene

So vielschichtig und bedeutend Motive sind, prägen sie auch die menschliche Persönlichkeit in entschiedenem Maße. Die Persönlichkeit setzt sich aus mehrere Motivebene zusammen. Einer Verstandesebene, Gefühlen und Trieben

Verstandesmotive entspringen der Intelligenz, Fantasie und dem Wissen einer Person (Streben nach Erfolg oder Visionen).

Gefühlsmotive sind irrationaler und schwer kontrollierbar. Gefühlsmotive können auf Wut, Hass, Neid, Freude, etc. fußen.

Triebmotive greifen vor allem in panischen Situationen. Dazu zählt im Wesentlichen der Selbsterhaltungstrieb. Also wenn es um das bloße Überleben in Gefahrensituationen geht.