Lebenderkennung

In der Lebenderkennung wird geprüft, ob vorliegendes biometrisches Material einer lebenden Person zugeordnet werden kann. Durch die Lebenderkennung wird die Fälschungssicherheit biometrischer Erkennnungsverfahren erhöht. Indem ein zusätzliches Parameter kontrolliert wird, ist eine Fälschung biometrischer Charakteristika deutlich komplizierter. Die genaue Funktionsweise der Lebenderkennung ist vom jeweiligen biometrischen Erkennungsverfahren abhängig.
3D-Gesichtserkennung:
In der dreidimensionalen Gesichtserkennung ist es möglich, Betrugsversuche durch ein Foto zu identifizieren. Dies erfolgt durch die vorhandene räumliche Orientierung der Gesichtserkennung.

2D-Gesichtserkennung:
Die zu verifizierende Person kann vom System aufgefordert werden einen bestimmten Punkt mit den Augen zu verfolgen. Anhand der Augenbewegungen werden Fälschungen identifiziert.

Iriserkennung:
Die menschliche Iris wird mit IR-Licht ausgestrahlt. Das System analysiert bestimmte Punkte, die bei der Beleuchtung von Fotografien ein anderes Verhalten aufweisen würden.

Fingerabdruckerfassung:
Über Temperaturmessungen oder durch Messungen des Hautwiderstandes kann die Echtheit eines Fingers geprüft werden. Komplexere Methoden basieren auf Pulsmessungen oder der Ausstrahlung mittels IR-Licht.