Hitzeabführung

Allgemeines

Hitzeabführung bezeichnet einen künstlichen Prozess, welcher das Überhitzen einer Sache verhindern soll. Hitze kann beispielsweise an EDV-Geräten als ungewolltes Nebenprodukt entstehen, wenn dort besonders energiereiche Prozesse auf kleinstem Raum stattfinden. Um Kurzschlüsse oder Brände zu verhindern gibt es technische Lösungsansätze, die sich in drei verschiedene Richtungen unterteilen: die Konvektions- und Konduktionsmethode sowie das Ausnutzen natürlicher Wärmestrahlung. Letzteres kann bei digitaler Technik jedoch nur begrenzt genutzt werden.

Konvektion
Die Konvektionsmethode beschreibt ein Verfahren, bei welchem Wärme in die Luft oder anhand von Flüssigkeiten abgeleitet wird. Man differenziert in natürliche und in die erzwungen Konvektion. Bei der natürlichen Konvektion entweicht Wärme durch einen selbstständigen Prozess. Beispielsweise wenn ein Heizkörper sich erhitzt, und die Oberflächenwärme durch einen Luftstrom entweicht. Bei der erzwungenen Konvektion wird dieser Luftstrom künstlich hergestellt. Dies kann durch die Belüftungsanlage eines Computers erfolgen.

Konduktion
Konduktion beschreibt das Abführen von Energie mithilfe fester Stoffe wie Kühlkörper, Wärmeverteilbleche, Wärmeleitpasten, Wärmeleitfolien oder Wärmeleitpads. Dabei ist die Wärmeleitfähigkeit besonders wichtig: so fließt die Wärme von der Stelle mit höheren Temperaturen zu den Bereichen mit niedriger Temperatur. Besonders hoch sind die Wärmeleitfähigkeit von Aluminium, Kupfer und Silber.

Wärmestrahlung
Ähnlich wie Lichtstrahlen, strahlt auch Wärme in einen Raum ab. Durch Metallkörper mit einer besonders großen Oberfläche kann Wärme somit selbstständig abstrahlen. Es eigenen sich hierfür Gegenstände mit einer fächerartigen Struktur, welche auch als Strangkühlkörper bezeichnet werden.