Briefbombe

Wirkungsweise

Eine Briefbombe ist eine unkonventionelle Sprengvorrichtung, die per Post verschickt wird und auf den Adressaten ein gezieltes Attentat ausüben soll. Innerhalb des Briefumschlags wird das explosive Gemisch untergebracht und mit einem Zünder versehen. Die Bombe explodiert entweder drahtgebunden oder wird durch einen Lichtsensor ausgelöst. Bei einem Zünder aus Draht ist dieser so angebracht, dass er beim Öffnen des Umschlags durchtrennt wird. Moderne Sprengstoffe enthalten meist die Elemente Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und unter anderem Wasserstoff. Explodieren diese Stoffe, wird eine große Menge an thermischer Energie freigesetzt. Es entstehen Temperaturen von mehreren tausend Grad Celsius. Durch die enorme Hitze dehnen sich die Stoffe rasant aus, und es kommt zu einer großen Druckwelle.

 

Optisch sind Briefbomben für geschultes Personal schnell zu identifizieren, denn der sprengstoffhaltige Inhalt birgt einen kritischen Durchmesser, und das Gewicht steht nicht im Verhältnis zum Inhalt. Neben der Briefbombe durch Explosion werden teilweise auch bakterielle Erreger wie Milzbranderreger per Post verschickt. Eine weitere Form ist das Versenden von hochgiftigen Substanzen wie Rizin.

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Verhalten bei sprengverdächtiger Post

Briefbomben werden häufig aus politischen Gründen von terroristischen Gruppen verschickt. Daher sind die Attentatsversuche häufig an Unternehmensvorstände und Politiker adressiert. Vermerke, wie persönlich, eigenhändig oder selbst zu öffnen in Kombination mit einer unbekannten Absenderadresse, gelten als verdächtig. Ebenso liefern luftdicht verpackte und vollkommen steif wirkende Postsendungen Indizien.

Eine unflexible und statische Postsendung darf niemals gebogen oder geknickt werden! Ebenso darf sie nicht in die Nähe von Hitze, Feuchtigkeit geraten oder geschüttelt werden. Zunächst ist der verdächtige Brief auszusortieren. Anschließend ist der Absender zu ermitteln und der Empfänger auf die Adresse anzusprechen. Sofern Zweifel nicht aus dem Weg geräumt werden können, wird ein Experte konsultiert.