Brandmelderzentrale

Die Brandmelderzentrale (BMZ) ist die zentrale Steuereinheit einer Brandmeldeanlage (BMA). Dort werden sämtliche Signale aller Brandmelder empfangen, verarbeitet und Maßnahmen getroffen. Zu den Aufgaben der BMZ zählen: Überwachung der Primärleitungen, die Abfrage aller Melderzustände, die Energieversorgung, die Auswertung und die Verknüpfung der Alarm- und Störungszustände. Die Zustände werden von akustischen oder optischen Signalgebern angezeigt und informieren den Brandschutzbeauftragten. Im Falle eines akuten Schadensfeuers werden Steuereinheiten automatisch gelenkt. Zum Beispiel das Abschalten von Lüftungsanlagen, Fahrstühlen oder die Verrieglung von Brandschutztüren.

Nach den Vorgaben von EN 54-4 muss eine Brandmelderzentrale über eine eigene Notstromversorgung verfügen. Dies kann durch Akkumulatoren gewährleistet werden. Brandmelderzentralen arbeiten mit einer Betriebsspannung von 12 bis 24 Volt. Der Feuerwehr muss ein gezielter Zugang zur BMZ ermöglicht werden. Eine Anbringung entsprechender Hinweisschilder oder von Richtungspfeilen ist daher vorgeschrieben. Außerdem muss ein sogenanntes Feuerwehr-Bedienfeld (FBF) angebracht werden. Weitere Vorschriften zum Aufbau und zur Installation einer BMZ sind durch die Industrienorm DIN 14675 geregelt.